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Private Rentenversicherung

am 16. September 2008

Die private Altersvorsorge wird für alle Menschen immer wichtiger, denn die gesetzliche Rentenversicherung kann wegen der zunehmenden Vergreisung der Bevölkerung wohl bald nur noch das Existenzminimum bieten. Wer sich im Alter hingegen den gewohnten Lebensstandard erhalten möchte, muss in jedem Fall privat vorsorgen.

Eine der Möglichkeiten der Vorsorge ist die private Rentenversicherung. Sie stellt eine Art Sparvertrag dar, bei der monatlich feste Beträge eingezahlt werden. Am Ende der Laufzeit, die häufig mit dem Lebensalter von 60 oder 65 Jahren verbunden ist, kann der Versicherte dann wählen, ob das angesparte Guthaben in einer Summe oder aber als monatliche Rente ausgezahlt wird. Um zu verhindern, dass das angesparte Geld im Todesfall verloren ist, sollte die private Rentenversicherung mit einer Rentengarantiezeit ausgestattet werden.

Die private Rentenversicherung war bisher vor allem für konservative Sparer interessant, denn sie bietet eine feste Verzinsung sowie eine feste Ablaufleistung. Mittlerweile haben die Versicherer aber reagiert und bieten chancenorientierten Kunden die private Rentenversicherung auch auf Fondsbasis an. Trotz dessen sind Rentenversicherungsverträge eher unflexibel, denn Verfügungen sind erst ab einem bestimmten Zeitpunkt möglich. Im Gegensatz zu anderen Anlageformen bestehen auch steuerrechtliche Vorteile, denn die Erträge werden bei Auszahlungen ab dem 60. Lebensjahr nur zur Hälfte versteuert. Gerade durch die jetzige Einführung der Abgeltungssteuer wird die private Rentenversicherung wieder deutlich interessanter.

Doch nicht nur die Rendite macht die private Rentenversicherung interessant, sondern auch die Möglichkeit der staatlichen Förderung. So gibt es zertifizierte Rentenversicherungsverträge, mit denen die Riester-Förderung genutzt werden kann, auch die Rürup-Rente kann mit der privaten Rentenversicherung verbunden werden.

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