Pferde teurer als Autos? | Der Pferdemarkt & Pferdehandel
Als Partner für den Freizeit- oder Turniersport ist das Pferd sehr beliebt. In einer veröffentlichten Studie des Marktforschungsinstitutes Ipsos auf der Website der Deutschen Reiterlichen Vereinigung ist zu lesen, dass rund 1,24 Millionen Menschen regelmäßig Pferdesport betreiben. Mehr als 800.000 Menschen können sich Reiten als Sport vorstellen. Das hat zwangsläufig einen Pferdemarkt zur Folge, wo Pferde aller Rassen, Altersstufen und nach dem Verwendungszweck angeboten werden.
Der Wert eines Pferdes ist vor allem von seinem Einsatzgebiet abhängig. Unterschieden wird zwischen Zucht-, Freizeit- und Sportpferden. Sportpferde werden in Spring- oder Dressurpferde eingeteilt. Desweiteren gibt es Vielseitigkeits- und Fahrpferde. Wichtig bei allen Pferden sind das Alter, die Gesundheit und der Ausbildungsstand. Diese Faktoren entscheiden über Erfolg oder Misserfolg und spielen eine große Rolle bei der Preisgestaltung im Pferdehandel.
Grundsätzlich kann man der Regel folgen, dass der Markt den Preis bestimmt. Junge Pferde ohne einen hohen Ausbildungsstand sind oftmals direkt beim Züchter und eher günstig zu bekommen. Sind allerdings besondere Talente für eine Richtung des Pferdesports bereits in jungem Alter erkennbar, werden diese Pferde auch 3 oder 4jährig zu einer teuren Investition. Ausgebildete gute Sportpferde mit besonderen Turniererfolgen, liegen in der Anschaffung nicht selten im sechsstelligen Bereich – und dann wird z.B. auch die Pferdekrankenversicherung ordentlich teuer. Der Pferdemarkt bietet in fast jeder Preisklasse Pferde an – manchmal hat man Glück und erwirbt ein unerkanntes Talent für wenig Geld (juz).