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Messtechnik & Messgeräte – wer viel misst, misst Mist…?

am 28. April 2009

Dank der großen Elektronikfachmärkte und der günstigen Produktion aus Fernost sind professionelle Messgeräte inzwischen für jeden erschwinglich. Am ehesten werden unter Privatleuten Messgeräte und Messtechnik für die Messung von Stromstärken und Spannungen gekauft. Darüber hinaus zählen zu messtechnischen Geräten auch Thermometer.

Ein gutes Strommessgerät, welches auch Multimeter genannt wird, kostet heute nicht mehr als zehn Euro. Selbst die an den Kassen von Baumärkten erhältlichen digitalen Messgeräte, eignen sich für den privaten Gebrauch. Diese Geräte kosten gerade einmal fünf Euro und sind in Sachen Genauigkeit mit weitaus teureren Geräten zu vergleichen. Jedenfalls für den gelegentlichen Nutzer. Ein Elektriker oder Ingenieur wird vermutlich mehr Ansprüche an ein Messgerät stellen und benötigt mehrere Nachkommastellen oder weiterführende Funktionen. Bei dieser Art von Messgeräten gibt es preislich nach oben hin so gut wie keine Grenzen.

Grundsätzlich muss man bei allen Messgeräten, ob teuer oder nicht, auf mögliche Messfehler achten – ähnlich wie bei den beliebten aber häufig nicht so aussagekräftigen Speed-Messungen für Hosting. Jedes Gerät hat eine gewisse Messtoleranz, je präziser desto hochwertiger und damit teurer. Mit einem ordentlichen Messaufbau, lassen sich mögliche Fehler minimieren oder ganz vermeiden. Das unter Techniker bekannte Sprichwort: „Wer misst, misst Mist“ bestätigt sich leider zu oft. Deshalb sollte man mehr auf eine saubere Messreihe wert legen und nicht das teuerste Messgerät auswählen.