Farbspritzgeräte
Von Zeit zu Zeit braucht so manches alte Schätzchen auch einmal etwas frische Farbe, damit es wieder zu gebrauchen ist. Also heißt es Pinsel oder Farbrolle heraussuchen, und los geht’s. Wer seine Arbeit aber Kräfte sparend und schnell ausführen will, hat auch die Möglichkeit auf ein Farbspritzgerät zurückzugreifen. Gerade, wenn der zu bearbeitende Untergrund sehr uneben ist, muss oft viel Muskelkraft eingesetzt werden, um die Farbe gleichmäßig deckend aufzutragen.
Bei Farbspritzgeräten hingegen wird der Lack meist mittels Druckluft aus einer Düse der Spritzpistole herausgesprüht und zerstäubt. Mit dem richtigen Abstand zum Werkstück verteilt sich dann der Farbnebel gleichmäßig und setzt sich auf die offenen, nicht abgedeckten bzw. abgeklebten Flächen. Je nach eingesetzter Farbe und vorgegebenen Untergrund empfiehlt es sich zwei oder drei dünnere Schichten anstelle einer dicken Farbschicht aufzutragen. So wird die Tropfenbildung vermieden und die Oberfläche erscheint makellos.
Natürlich sind Farbspritzgeräte in den unterschiedlichsten Ausführungen, Größen und Qualitäten zu erhalten. Angetrieben werden Farbspritzgeräte meist über einen Kompressor oder direkt über die Steckdose. Je nach Gerät lässt sich der Farbbehälter austauschen, womit ein mehrfarbiges Arbeiten wesentlich vereinfacht wird. Dem Einwand, es gehe zu viel Farbe beim Gebrauch der Spritzgeräte verloren, wird inzwischen durch ständige Weiterentwicklung des Verfahrens entgegengewirkt.
Beim Arbeiten mit Farbspritzgeräten sollte selbstverständlich auf eine ausreichende Luftzufuhr und Luftabfuhr geachtet werden. Außerdem empfiehlt sich das Tragen vom Arbeitschutzkleidung, Schutzbrille und Atemschutzmaske. Nach Gebrauch müssen die Farbspritzgeräte natürlich gründlich gereinigt werden, damit sie beim nächsten Einsatz genauso gute Ergebnisse liefern können, wie bei den vorherigen Arbeitseinsätzen.