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Studioakustik – Optimaler Klang braucht entsprechende Rahmenbedingungen

am 30. September 2008

Das Studio der Prähistorie war vermutlich die Höhle; das Studio der uns geläufigen Vergangenheit war oftmals die Kirche oder Kathedrale. Höhlen wurden zu Beginn der Herstellung archaischer Musikinstrumente vermutlich auch der Akustik wegen zu Schauplätzen ritueller Veranstaltungen; Tempel und später Kirchen, Dome und Kathedralen wurden oftmals nach akustischen Gesichtspunkten architektonisch angelegt und umgesetzt. In heutiger Zeit werden sogar Fußballstadien mitunter so konstruiert, dass die Fangesänge den größtmöglichen Gänsehauteffekt erzeugen können. Bekanntestes Beispiel mag die Anfield Road in Liverpool sein.

Eine gelungene Studioakustik hat also immer schon dazu beigetragen, dass “live” performte oder heute auch reproduzierbare Inszenierungen den gewünschten Effekt auf die Anwesenden hatten und haben. Die Qualität der Erzeugnisse eines modernen Tonstudios wird wie in früheren Zeiten maßgeblich bestimmt durch die Studioakustik. Dies gilt sowohl für den Aufnahmeraum bzw. Akustikraum in einem Tonstudio wie auch in einem Regieraum.

Die Planung der Akustik in modernen Räumen unterliegt selbstverständlich stark dem Geschmack der Sprecher und sonstigen Beteiligten, um ein optimales Ergebnis gemäß dem zu produzierenden Genre zu erzielen. So stellt die Regie meist hohe Anforderungen an den Hall im Raum oder Schallreflexionen, die teils erwünscht sein können, teils aber auch nicht. Darsteller hingegen möchten sich meist schlicht wohlfühlen.

Planungen von Regieräumen werden daher heute unter größter Wertschätzung individueller Bedürfnisse durchgeführt, wobei die Berechnung der gesamten Akustik vor Baubeginn stets im Vordergrund bleibt.

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