Zahnkorrektur – je früher, desto besser
Schiefe Zähne kann man seit einigen Jahren mit einer Zahnkorrektur Herr werden. Meistens fällt der Missstand der Zähne schon im Schulalter auf und reicht von krummen Eckzähnen bis zu hervorstehenden „Hasenzähnen“, die kein rein kosmetisches Problem sind. Eltern sollten sich darüber im Klaren sein, dass neben den psychischen Belastungen des Kindes mit einer Fehlstellung auch der gesundheitliche Aspekt eine große Rolle spielt. Stehen die Zähne nicht richtig aufeinander oder fehlt sogar an einer Stelle ein Zahn, kann das Gebiss nicht mehr richtig arbeiten. Andere Zähne werden fehl- oder überlastet und zu stark abgenutzt. Dies kann zu Kopfschmerzen, Verspannungen und Zähneknirschen führen. Im Normalfall hilft in solchen Fällen eine Zahnkorrektur, die meist von einem Kieferorthopäden durchgeführt wird. Mit einem Wachsabdruck der Zähne erfährt der Arzt die genaue Art der Fehlstellung und fertigt eine passgenaue Zahnspange an. Je nach Ausprägung muss das Kind dann eine feste Zahnspange tragen oder eine herausnehmbare. Vor allem bei der festen Spange muss auf eine ausreichende Hygiene geachtet werden, da die Brackets schwierig zu reinigen sind und sich dort Essensreste sammeln können.
Was aber tun, wenn man als Kind keine Spange getragen hat und als Erwachsener immer noch unter der Zahnfehlstellung leidet? Auch für Menschen im höheren Lebensalter ist eine Zahnkorrektur möglich. Hier bieten sich Spangen an, die wenig oder gar nicht sichtbar sind. Möglichkeiten hierfür sind z.B. Spangen aus Kunststoff oder Brackets, die hinter den Zähnen an der Innenseite verankert werden. Nach ein bis drei Jahren hat man es dann geschafft und kann den Mitmenschen wieder sein strahlendstes Lächeln schenken.