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Zahnbehandlungen sind unangenehm, aber notwendig

am 13. November 2008

Wenn Zähne schmerzen oder Probleme im Mund auftreten, sollte man professionelle Zahnbehandlungen vornehmen lassen. Ist schon der Gang zum Allgemeinarzt für viele ein Gräuel, so steht der Besuch beim Zahnarzt bei den meisten Menschen auf der Skala ganz weit hinten. Dabei ist die Angst vor großen Schmerzen und unangenehmen Behandlungen überflüssig – die Medizin ist so weit fortgeschritten, dass kaum eine Behandlung an den Zähnen noch weh tun muss.

Die häufigste Ursache für einen Zahnarztbesuch hängt unter anderem mit der Zahnhygiene, mit Karies zusammen. Isst man zu viel Zucker, bilden sich Säuren, die unseren Zahnschmelz angreifen und Karies verursachen. In der Routinebehandlung nimmt der Zahnarzt bei der Kariesentfernung einen Bohrer zu Hilfe, der die kariöse Zahngegend wegfräst. Danach füllt er das entstandene Loch mit einem Füllmaterial, wie z.B. Kunststoff, Gold oder Amalgam, auf. Das Geräusch des Bohrers ist meist unangenehmer als das Bohren selber, da man hierfür – bei Bedarf – eine Betäubungsspritze erhält und nichts spürt. Ist der Karies schon weiter fortgeschritten, muss in manchen Fällen der Zahn gezogen werden. Auch hier setzt der Zahnarzt moderne Schmerzmittel ein, so dass man von der Behandlung körperlich verschont bleibt. Für sehr Ängstliche gibt es sogenannte Schmerztherapeuten, die neben dem Einsatz von Spritzen auch autogenes Training oder andere Entspannungsübungen einsetzen. Auch die Hypnose nimmt als natürliches Schmerzmittel ohne Nebenwirkungen einen immer größeren Platz in modernen Praxen ein. Zur Standard-Prophylaxe gehören die professionelle Zahnreinigung und die Zahnsteinentfernung. In beiden Methoden geht es darum, die Bakterien gründlich zu entfernen, so dass sich kein neuer Karies bilden kann. Größere Zahnbehandlungen wie die Entfernung der Weisheitszähne, eine Wurzelbehandlung oder das Setzen von Implantaten, werden unter lokaler oder auch Voll-Narkose durchgeführt.