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Wechseljahre

am 15. Februar 2009

Von den Hunderttausenden deutschen Frauen im Klimakterium – so nennen die Ärzte die Umstellung des weiblichen Körpers auf die nachlassende Produktion des Sexualhormons Östrogen – fühlt sich jede dritte Frau nur noch als halber Mensch.

Beim Mann dagegen, dessen Wechseljahre als Klimakterium virile bezeichnet werden, lässt die Bildung der Geschlechtshormone nur langsam und meist unmerklich nach. Es gibt zuverlässige Berichte über Männer, die noch jenseits des 70. Lebensjahres Kinder zeugten.

Deshalb leiden sie auch ungleich weniger als Frauen unter den teilweise sehr lästigen Veränderungen der Wechseljahre.

In der Prä-Menopause der Frau, durchschnittlich um das 43. Lebensjahr, treten vornehmlich unregelmäßige oder Dauerblutungen auf, seltener seelisch-nervöse Störungen.

In der Post-Menopause, die etwa bis zum 55 Lewbensjahr dauert, stehen dann Störungen des vegetativen Nervensystems im Vordergrund. Sie hängen auch davon ab, in wie fern die Frau das Klimakterium seelisch verkraftet.

Zu den häufigsten Beschwerden gehören Hitzewallungen, Schweissausbrüche, Kälteschauer, Schwindel, Herzklopfen bis hin zu Angina-Pectoris-artigen Herzanfällen, Schlafstörungen, Angst, Depressionen, Launenhaftigkeit und Leistungsschwäche.

Beim Mann, wenn überhaupt, kommt es zu Schlafstörungen, Leistungsknick und der so genannten “Midlife-crisis” mit dem oft unwiderstehlichen Verlangen nach einem Ausbrechen aus der gewohnten Lebensweise – die Angst vor dem Rundrücken des alten Krüppels wächst…

Frau und Mann sollten unbedingt ab den Wechseljahren noch regelmäßiger die Möglichkeiten der Krebsfrüherkennung nutzen. Je eher Tumore, die nach den Wechseljahren häufiger auftreten behandelt, erkannt und werden, desto günstiger sind die Aussichten auf eine vollständige Heilung.
Zur Basisbehandlung eignen sich ausgezeichnet Ginseng-, Frauenmantel-, und Johanniskrautpräparate.

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