Sehnenscheidenentzündung verursacht schmerzende Gelenke
Eine Sehnenscheidenentzündung ist eine häufige und schmerzhafte Erkrankung. Sie befällt die Gelenke von Hand oder Fuß und äußert sich in ziehenden, stechenden Schmerzen an der jeweiligen Sehne. Dann kann es passieren, dass man nicht mal mehr einen Gegenstand anheben oder festhalten kann, weil die Schmerzen zu groß sind.
Normalerweise entsteht eine solche Entzündung nur, wenn man die Gelenke, Muskeln und Sehnen überansprucht oder falsch beansprucht. Das passiert häufig bei Sportlern. Besonders gefährdet sind Sportbegeisterte, die zu viel trainieren oder gefährdete Sportarten ausüben. Dazu gehören Tennis, Joggen und Squash, da hier die Gelenke auf hartem Untergrund strapaziert werden und leicht überdehnt werden können. Dies kann zu Sprunggelenk-, Achillessehnenentzündungen oder zur Myalgie führen. Aber auch die Hausfrau, die permanent strickt oder die Sekretärin, die übermäßig viel tippt, kann eine Sehnenscheidenentzündung bekommen. Um einer solchen Entzündung vorzubeugen, ist es wichtig, regelmäßige Pausen einzulegen. Das gilt für die schreibsame Sekretärin genauso wie für den ambitionierten Sportler. Bei letzteren ist auch auf eine ausreichende Aufwärmzeit zu achten, ansonsten kann es schnell zu Rissen und Überdehnungen der kalten Bänder kommen. Hier hilft auch gutes Schuhwerk, das die Stöße von Tennis, Squash oder Joggen abfedert.
Leidet man an schmerzhaften Symptomen, die auf eine Sehnenscheidenentzündung hindeuten, sollte man das betroffene Gelenk ruhigstellen und kühlen. Auch spezielle Salben aus der Apotheke können die Schmerzen eindämmen und die Entzündung zum Abklingen bringen. Ändert sich nach drei Tagen nichts an den Schmerzen, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Dieser kann mit verschiedenen Methoden – von Ultraschall bis zur Hochfrequenzbehandlung – das betroffene Gelenk behandeln und heilen.