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Potenzschwäche – Ein häufiges Männerleiden

am 15. November 2008

Viele Männer kennen es und im Alter nimmt es statistisch gesehen zu: Die Potenzschwäche. Was harmlos klingt, ist für den Großteil der männlichen Bevölkerung ein Drama. Die Potenz ist etwas, das mit Selbstbestimmung, Jungendlichkeit und Attraktivität zu tun hat – aus diesem Grund fällt es Männern besonders schwer, zuzugeben, dass es auf dem Gebiet „hakt“. Dazu kommen Versagensängste und der erhöhte psychische Druck, wieder nicht „ zu können“. Männer durchleben oft eine regelrechte Odyssee, bevor sie mit jemanden über ihre Probleme sprechen. Dabei leidet über die Hälfte der 60-jährigen Männer an Potenzschwäche, aber auch Jüngere müssen sich ungewollt mit diesem Problem beschäftigen. Eine vorübergehende Potenzschwäche ist nicht ungewöhnlich. Die Psyche spielt bei der Sexualität eine große Rolle, und so können berufliche Belastung, Stress oder partnerschaftliche Probleme auch die Potenz beeinflussen. Hält das Problem auch nach Beheben des vermeintlichen Auslösefaktors an, sollte ein Facharzt aufgesucht werden.

Diese Hürde ist für viele Männer der schwierigste Punkt, da sie dann das Problem als solches anerkennen und mit einer dritten Person darüber reden müssen. Dabei ist die Potenzschwäche heutzutage gut zu beheben. In manchen Fällen liegen körperliche Ursachen, wie Hypertonie oder falsche Ernährungsgewohnheiten, zu Grunde. In anderen Fällen kann der Arzt Funktionstests machen und den Mann auf organische Schäden untersuchen. Potenzhilfsmittel, wie Viagra oder Levitra, helfen in den meisten – nicht organisch bedingten Ursachen – weiter und ermöglichen den Männern wieder eine erfüllte Sexualität. Oft führt der Einsatz von den Potenz-Hilfsmitteln dann dazu, dass die Potenzschwäche von alleine verschwindet, weil der äußere Druck nicht mehr besteht und der Mann wieder frei agieren kann.