Naturheilkunde-Alternative Therapieformen
Viele schwören auf Naturheilkunde, weil diese Therapieform schon Jahrtausende alt ist und sich bei früheren Völkern bewährt hat. Viele Krankheiten – wie z.B. Erkältungskrankheiten, Kopfschmerzen, Verspannungen oder Magenbeschwerden lassen sich auch ohne Chemiekeulen behandeln. Denn der Nachteil dieser Pharmamedikamente ist, dass es eine Abhängigkeit geben kann oder einen Gewöhnungseffekt. Außerdem besitzen alle Medikamente auch Nebenwirkungen. Für Alternativen sorgt die Naturheilkunde, weil sie nebenwirkungsfrei agiert und oft genauso wirksam ist wie schulmedizinische Produkte.
Die Naturheilkunde beschäftigt sich mit Heilkräutern und Heilpflanzen aus der Natur und ist eine alternative Therapieform zur klassischen Schulmedizin. Zur Naturheilkunde zählt z.B. die Traditionelle Chinesische Medizin oder die Kinesiologie. Wichtig sind auch die Naturelemente in der Heilkunde, also Sonne (Lichttherapie), Luft (Atemtherapie), Wasser (Wasserheilkunde, Wadenwickel) und die Bewegung. Allen naturheilkundlichen Ansätzen ist eins gemein: sie behandeln den Körper ganzheitlich. Bei Halsschmerzen wird also nicht einfach ein Medikament gegen das Kratzen im Hals verschrieben, sondern geschaut, was der Auslöser sein könnte und welche Organe noch betroffen sind. Die Naturheilkunde spricht den ganzen Körper an und versucht, die eigenen Selbstheilungskräfte zu aktivieren.
Ein großer Bereich der Naturheilkunde ist die Homöopathie, die mit geringen Potenzen und einem Wassergemisch, Gleiches mit Gleichem bekämpft (vgl. hierzu zum Beispiel bei Apomio die Rubrik zu > DHU). Die Potenzen sind dabei so gering, als würde man eine Aspirin im Meer auflösen. Kritiker sehen genau hierin die Krux, denn solche geringe Wirkstoffe könnten doch keine Wirkung zeigen. Der Versuch an Tieren zeigt aber das Gegenteil – auch hier wird Homöopathie erfolgreich angewendet. Weitere Felder der Naturheilkunde sind Phytotherapie, die Traditionelle Chinesische Medizin, Schüsslersalze, Reiki, Kinesiologie oder die Irisdiagnose. Es kommen aber auch Blutegel, ausleitende Verfahren oder die Bioresonanztherapie zum Einsatz.