Mit dem Rauchen aufhören – Tipps und Tricks
Pünktlich zum Jahresende hört man sie wieder; die guten Vorsätze. Einer lautet: Mit dem Rauchen aufhören. Als Nichtraucher fragt man sich meist, warum es oft nur bei den Vorsätzen bleibt, als Raucher weiß man, wie schwierig es ist. Was viele überrascht: das Suchtpotenzial ist bei Zigaretten genauso hoch wie bei Heroin. Und bei letzterem ist jedem klar, wie schwierig der Entzug ist. Trotzdem gibt es Möglichkeiten, mit dem Rauchen aufzuhören. Welche Methode für einen die Beste ist, muss man selber entscheiden. Der erste Schritt ist für viele das Einschränken des Konsums. Statt wie vorher zu jeder Tasse Kaffee und nach jedem Essen zu rauchen, beschränkt man sich nur noch auf drei oder vier feste Termine, an denen man rauchen „darf“. Das Bewusstmachen der Automatismen, die hinter dem Rauchen stecken (zum Kaffee, nach dem Essen, bei Alkoholkonsum wie gutem Wein …), sind der erste Schritt zur Besserung. Für andere ist die Schlusspunktmethode die richtige. Hierbei macht man sich die Nikotinwirkung klar und hört von einem Tag auf den anderen auft. Diese Methode erfordert einen eisernen Willen und eine konsequente Lebensführung.
Bei starken Rauchern empfiehlt sich die Nikotinersatztherapie. In der Apotheke gibt es zahlreiche Produkte – vom Kaugummi zur Lutschtablette – die einem in abgeschwächten Dosen Nikotin zuführen. Der „kalte Entzug“ bleibt somit aus, es gilt in solchen Fällen nur noch die eigene Psyche und das Verlangen zu unterbinden. Viele schwören auch auf Akupunktur oder die Hypnose, da hier im Unterbewusstsein Prozesse ablaufen, die man sonst nicht steuern kann. Für Rückfallpatienten bietet sich ein neuartiges Medikament an, welches das Verlangen nach Zigaretten unterbindet. Dieses kann nur vom behandelnden Arzt nach Rücksprache verschrieben werden. Wie auch immer man es schafft: nach einiger Zeit wird man das neu gewonnen Lebensgefühl und die gesundheitliche Verbesserung nicht mehr missen wollen.