Lasik – wie funktioniert Augenlasern?
In die Augen sehen wir einem Menschen, wenn wir ihn kennen lernen wollen. Augen sind der „Spiegel der Seele“ und unser „Fenster zur Welt“. Abweichungen des normalen Sehens in Form von Fehlsichtigkeiten sind zwar nicht unbedingt Krankheiten, stören aber das allgemeine Wohlbefinden eines jeden Einzelnen.
Eine Möglichkeit der Korrektur solcher Fehlsichtigkeiten, wie z.B. Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmungen können mit einer so genannten Augenlaserbehandlung korrigiert und ggf. behoben werden.
Vor dem chirurgischen Eingriff werden Hornhaut und Bindehaut mit Augentropfen betäubt. Danach wird ein Saugring zum Fixieren des zu behandelnden Auges angelegt. Mit einer winzigen Klinge – ein computergesteuerter Hobel – schneidet der operierende Augenarzt dann eine ca. 0,15 Millimeter dünne Lamelle von der obersten Hornhaut auf, trennt diese teilweise ab und klappt sie wie ein Deckel nach oben. Im Anschluss daran wird Gewebe von der Innenseite der Hornhaut mit einem Excimer Laser entfernt. Somit wird die Form der Hornhaut verändert und die Sehschärfe optimiert. Bei gutem Operationsergebnis einer Lasik Behandlung benötigt der Patient keine Sehhilfe in Form einer Brille oder Kontaktlinsen mehr.
Das wohl modernste und sicherste Verfahren in der Augenlaserbehandlung stellt die Femto-LASIK dar. Die Hornhautlamelle wird hierbei nicht mit einem Hobel geschnitten, sondern mit Anwendung eines Femtosekunden-Lasers werden kleine Bläschen in die Hornhaut gesetzt und die obere Hornhautschicht löst sich von der unteren. Mit dieser Methode wird die Hornhaut geschont und das Risiko von Schnittfehlern vermieden.