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Kollagenproduktion-Liftingeffekt aus dem eigenen Körper

am 6. Dezember 2008

Die Kollagenproduktion unseres Körpers ist unglaublich innovativ. Immer wieder hört man von teuren Cremes, die wertvolles Kollagen beinhalten – und jede Frau im mittleren Alter weiß, warum sie diese kauft. Denn das Kollagen hält unsere Fasern fest, es strafft und polstert auf. Je älter wir werden, desto mehr wird das Kollagen abgebaut und die Partien fangen an „zu hängen“. Dies betrifft sowohl Arme, Beine als auch den Gesichtsbereich. Was ist Kollagen überhaupt? Kollagen ist ein Protein (also Eiweiß), das unser Bindegewebe strukturiert und festigt. Etwa 30% des vorhandenen Eiweißes im Körper bestehen aus Kollagen. Haut, Knochen, Sehnen und Knorpel bestehen fast ausschließlich aus Kollagen. Das Protein kommt in der Natur nur bei Menschen und Tieren vor und wird ausschließlich im menschlichen bzw. tierischen Körper produziert. Kollagen kann ein Vielfaches (bis zu 10.000-mal so viel) seines Eigengewichts tragen und ist zug- und reißfest. Diese Eigenschaft kommt der Festigkeit unseres Körperpartien extrem zu Gute. Bei jungen Menschen ist die Kollagenproduktion sehr aktiv – so haben junge Menschen nie Probleme mit schlaffer Haut. Die Haut ist fest gespannt, rosig und straff. Ab etwas 30 Jahren nimmt die Kollagenproduktion kontinuierlich ab. Die Partien beginnen zu hängen und die Konturen werden weicher.

Die in Cremes enthaltenden Kollagene sind keineswegs nur ein Marketing-Trick; sie bewirken eine zusätzliche Kollagenzufuhr und verhindern, dass die Gesichtspartien unschön hängen. Frühzeitig eingesetzt können solche Cremes die Hautalterung um bis zu 10 Jahre aufhalten, vorausgesetzt man benutzt diese regelmäßig. Danach hilft nur leider nur noch der Gang zum plastischen Chirurgen, denn ab einem gewissen Alter und Grad des Kollagenabbaus lässt sich das Gewebe nur noch operativ anheben.