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Infektionskrankheiten können jeden treffen

am 8. Januar 2009

Gerade in der kalten Jahreszeit scheinen sie überall präsent zu sein, wenn sich ein Schnupfen oder Nießen ankündigt: die Infektionskrankheiten. Das schlimme daran: sie sind ansteckend, zum Teil sehr stark. Infekt ist dabei nicht gleich Infekt. So variieren Infektionskrankheiten in Dauer und Heftigkeit. Und einige Infekte brechen erst gar nicht aus. Das heißt: Der menschliche Organismus kommt zwar mit dem Erreger in Kontakt, doch das Immunsystem kann sich gegen den Angriff wehren. In der Folge bedeutet dies für den Menschen: eine Erkrankung bleibt aus. Ein schwaches Immunsystem hingegen kann es begünstigen, dass ein Infekt sich schnell und heftig ausbreitet. Deshalb sind besonders chronisch Kranke Menschen, Alte und Kinder, deren Immunsystem noch nicht so gut ausgebildet ist, häufig von Infektionskrankheiten betroffen. Typische Symptome einer ausgebrochenen Infektionskrankheit sind Jucken, Hautrötungen, erhöhte Temperatur oder Schmerzen. Als Gegenmittel verordnen Mediziner zumeist Antibiotikum, das einzig wirksame Mittel gegen die Krankheitserreger. Die Dauer der Krankheit bzw. der Infektion kann unterschiedlich sein. Bei hunderten verschiedenen Erregern gibt es keinen gemeinsamen Nenner. So ist es theoretisch möglich, dass ein Mensch sich einen Infekt zuzieht, jahrelang damit lebt bevor es zu einer Erkrankung kommt. Aber auch binnen weniger Tage nachdem sich jemand per Körperkontakt oder Tröpfcheninfektion einen Erreger zugezogen hat, kann es zum Ausbruch kommen. Das hängt einerseits von der Aggressivität des Erregers ab, andererseits vom eigenen Immunsystem und dessen Abwehrmöglichkeiten. Um sich vor Infektionskrankheiten wie Erkältungen oder HNO-Erkrankungen, die besonders im Winter weit verbreitet sind, sollte man das eigene Immunsystem nach Möglichkeit durch Bewegung und eine ausgewogene Ernährung stärken. Dennoch gilt: einen hundertprozentigen Schutz vor Infektionskrankheiten gibt es leider nicht.