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Implantierbare Kontaktlinsen – die Lösung für erhebliche Sehschwächen

am 16. März 2009

Sehschwächen sind heutzutage Normalität. Fast jeder hat irgendwann im Leben einmal damit zu tun. In den häufigsten Fällen sind es leichte bis mittelschwere Kurz- oder Weitsichtigkeiten, die das Tragen einer Brille oder Kontaktlinsen erforderlich machen. Die Betroffenen sind dadurch nicht sonderlich beeinträchtigt und führen ein ganz normales Leben. Auch Hornhautverkrümmungen sind weit verbreitet, aber nicht weiter gefährlich. Anders sieht es aus, wenn Menschen über eine extrem starke Fehlsichtigkeit verfügen. Man spricht in diesem Zusammenhang von 10 Dioptrien bis minus 20 Dioptrien sowie einer Weitsichtigkeit von +5 bis +8 Dioptrien. Hierbei können implantierbare Kontaktlinsen eine langfristige Behandlungsmöglichkeit darstellen. Diese werden operativ ins Auge eingesetzt und verhelfen dem Patienten innerhalb kürzester Zeit zur Rückgewinnung einer vollen Sehkraft. Der Eingriff ist jedoch nicht ganz ohne, denn während das Auge lokal betäubt ist, wird die Kontaktlinse im hinteren Augenbereich eingesetzt. Etwa zwischen Iris und Hornhaut. Um den gewünschten Erfolg zu erzielen muss die Linse millimetergenau platziert werden. Wenn dies erfolgreich glückt, kann der Patient in der Regel schon am nächsten Tag komplett auf seine Brille verzichten. Eine hundertprozentige Sehkraft ist durch implantierbare Kontaktlinsen möglich. Der entscheidende Unterschied zu ganz normalen Kontaktlinsen ist die Tatsache, dass diese lediglich aufs Äußere des Auges gesetzt werden, die implantierbaren Linsen jedoch operativ ins Auge eingepflanzt werden, wo sie dauerhaft verbleiben. Implantierbare Kontaktlinsen sind übrigens auch da eine Behandlungsmöglichkeit, wo andere Methoden wie Lasik aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich sind. Aufgrund der Schwere des Eingriffs werden sie aber nur dort vorgenommen, wo besondere Krankheitsbilder sowie extreme Myopie (Kurzsichtigkeit) oder Weitsichtigkeit vorliegen.

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