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Immunglobuline stärken die Abwehrfunktion

am 17. Januar 2009

Tagtäglich kommt unser Körper mit jeder Menge Viren und Bakterien in Berührung. Hin und wieder führt das zu einer Infektion und manchmal zeigt sich diese dann auch im Rahmen einer Infektionskrankheit wie beispielsweise einer Erkältung oder einer Grippe. Wie anfällig der Körper für derlei Krankheiten ist, hängt vom Immunsystem ab, das die so genannten Immunglobuline enthält ab. Als Eiweiß-Verbindung kommen Immunglobuline sowohl beim Menschen als auch bei Wirbeltieren vor. Immunglobuline, die Fachleute mit der Abkürzung Ig benennen, besitzen die Fähigkeit, fremde Substanzen im Körper ausfindig zu machen und diese auszuschalten. Dies funktioniert über die Verbindung des Immunglobulins mit dem Fremdkörper, der dadurch eliminiert wird. Im Idealfall können so Infektionskrankheiten verhindert werden. Grundsätzlich gilt: Je stärker und widerstandsfähiger das körpereigene Immunsystem ist, desto mehr Immunglobuline kommen vor und schützen den Körper vor Indekten. In der Medizin unterscheidet man fünf verschiedene Klassen von Immunglobulinen, die unterschiedliche Funktionen wahrnehmen. Diese werden kurz und knapp mit den Buchstaben A,D,E,G und M abgekürzt. Das Ig A wirkt vor allem in Flüssigkeiten wie Speichel, Blut sowie den Magen- und Darmsäften. Sollten hierin Eindringline von außen kommen, greift das Ig A an Ort und Stelle an. Die Immunglobuline mit dem Ttitel e verrichten ihren Dienst, wenn der Körper von Pasrasiten befallen wird. G lässt sich ausschließlich im Blutplasma feststellen, was eine starke Relevanz bei Autoimmunkrankheiten wie Multipler Sklerose oder Rheumatoider Arthritis hat. Während das Immunglobulin M aktiv wird, wenn tropische Parasiten, wie zum Beispiel im Falle von Malaria, mit dem Körper in Kontakt kommen ist die Funktion und Wirkweise des Ig D noch nicht vollständig erforscht.