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Hühneraugen – eine unangenehme Erkrankung

am 19. Dezember 2008

Ein Begriff, der zum Schmunzeln anregt: Hühneraugen. Wer jedoch tatsächlich schon mal mit den unangenehmen Auswüchsen am Fuß zu tun hatte, der weiß, dass diese Erkrankung alles andere als lustig ist. Hühneraugen treten in unterschiedlichen Ausprägungen auf und beeinflussen den Betroffenen mal mehr mal weniger. Mit einem Auge im herkömmlichen Sinne hat die Hornschwielenbildung, die unter Medizinern auch Clavi genannt wird, nichts zu tun. Allein die Form kann rein optisch und mit viel Phantasie an die Augenpartie eines Huhns erinnern. Die Betroffenen nehmen das Hühnerauge zumeist durch einen Druck wahr. Dabei bilden sich die Hühneraugen stets am Fuß, genauer gesagt an Gewebestellen in der Nähe eines Knochens. In manchen Fällen wächst mit dem äußerlich wahrnehmbaren Hühnerauge ein Sporn ins Innere des Fußes und trifft dort schlimmstenfalls auf den Knochen. Dies wiederum verursacht starke Schmerzen – nicht nur beim Gehen. In solchen Fällen sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, der entsprechende Salben oder Lösungen zum Auftragen verordnet. Oftmals sind Menschen mit Senkfuss anfällig für Hühneraugen.

Bei weniger ausgeprägten Formen helfen frei verkäufliche Mittel aus der Apotheke wie etwa ein Bimsstein oder eine Raspel, mit der man die verhornte Haut „abschmirgeln“ kann. Wer schnell zu trockener Fußhaut neigt, neigt auch schnell zu Hühneraugen. Als vorbeugende Maßnahmen eignen sich Feuchtigkeitscremes für die Füße oder auch gesundes Schuhwerk, das den Fuß nicht einengt. Auch orthopädische Sohlen können jede Form der Schwielenbildung vermeiden, die oft der Anfang eines Hühnerauges sind. Wenn man diesen Methoden nicht mehr weiter kommt und die Hornschwielenbildung immer wieder kehrt, hilft es manchmal auch zum Podologen zu gehen, einem speziellen Heilkundler für Füße.