Haarausfall betrifft Männer und Frauen
Manch einer hat bereits mit Anfang 20 mit Haarausfall zu tun, ein anderer hat bis ins hohe Alter eine volle Haarpracht. Haarausfall ist in den meisten Fällen genetisch bedingt und trifft vor allem Männer. Mit zunehmenden Alter entstehen bei vielen Männern die so genannten Geheimratsecken, damit einher geht häufig eine Glatze am Hinterkopf. Was mit einer kleinen lichten Stelle beginnt, kann sich im härtesten Fall zu einer Glatze ausweiten. In vielen Familien zeigt sich, dass Haarausfall vererbbar ist. Verliert der Vater schon früh seine Haare, ist zumeist auch der Sohn davon betroffen. Aber auch Frauen können an Haarausfall leiden. Dabei sind jedoch zwei unterschiedliche Arten zu unterscheiden. Aus medizinischer Sicht spricht man noch nicht von Haarausfall, wenn eine Frau beim Bürsten bemerkt, dass einige vereinzelte Haare darin hängen bleiben. Bilden sich hingegen kahle Stellen am Kopf, dann ist auch hier von einem klassischen Haarausfall zu sprechen. Für Frauen ist dies meist noch ein viel größeres Problem als für Männer. Denn, dass einem Mann die Haare ausfallen können ist allseits bekannt und gesellschaftlich durchaus anerkannt. Bei Frauen hingegen assoziiert man gleich Krankheit oder vielleicht sogar andere schlimme Vorurteile wie Ungepflegtheit oder ähnliches. Dabei können Frauen genauso wenig dafür wie Männer, denn einem möglichen Haarausfall kann man nicht vorbeugen. Höchstens kann man ihn mit einem Mittel gegen Haarausfall verlangsamen, wenn sich erste Anzeichen zeigen. Ansonsten bleibt den Betroffenen die Wahl zwischen dem Tragen einer Perücke oder eines Toupets oder einem chirurgischen Einsatz. Dabei werden in aufwändiger Detailarbeit, gesunde Haare samt Wurzel von anderen Körperteilen in die Kopfhaut verpflanzt. Das ist nicht nur eine teure, sondern auch eine sehr zeitaufwändige Methode, deren Erfolge umstritten sind.