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Fettwechselstörungen kommen in verschiedenen Formen vor

am 14. März 2009

Für den Körper ist Fett ein wichtiger und unverzichtbarer Bestandteil, den man im Blut vorfindet. Über die Nahrung aufgenommenes Fett wird demnach über den Blutkreislauf transportiert und abgebaut. Das betrifft alle Menschen und ist bis zu einem gewissen Maß völlig normal. Wenn die Werte des Anteils Fett überdurchschnittlich hoch liegen spricht man jedoch von Fettstoffwechselstörungen. Dahinter verbirgt sich ein weit verbreitetes und vielseitiges Krankheitsbild. Betroffene spüren die erhöhten Fettwerte zunächst nicht, daher sind Fettstoffwechselstörungen auch so eine tückische Erkrankung. Diagnostiziert werden können sie ausschließlich bei einer durch einen Arzt vorgenommenen Blutuntersuchung. Besonders Erwachsene ab dem 35. Lebensjahr sollten sich vorsorglich einer solchen Fettstoffwechsel Untersuchung unterziehen. Der wohl bekannteste Fettstoff ist das Cholesterin, zahlreiche Menschen sind von zu hohen Cholesterinwerten betroffen. Eine Senkung der Werte kann schon durch gezielte Änderungen der Ernährungsgewohnheiten erfolgen. Bei leicht erhöhten Cholesterinwerten reicht dies zumindest aus, eine zusätzliche medikamentöse Behandlung ist nicht erforderlich. Wichtig für die Betroffenen ist einzig die langfristige Anpassung der Ernährungsgewohnheiten. Denn eine einmalige Diät, die das Cholesterin reduziert, hilft nur temporär, so dass der Spiegel dementsprechend schnell wieder ansteigen kann. Das zweite Fett, das häufig mit Fettstoffwechselstörungen in Verbindung steht sind Tryglyzeride. Die Folgen erhöhter Werte, einer so genannten Hypertriglyzeridämie sind ähnlich wie bei einem erhöhten Cholesterinspiegel: aufgrund der Verengung in den Blutgefäßen durch die fette kann es zu Herzinfarkten oder Schlaganfällen kommen. Auch im Zusammenhang mit Diabetes spielen Fettstoffwechselstörungen einer Rolle. Da es sich bei allen Erkrankungen in Verbindungen mit Körperfetten um häufige Zivilisationskrankheiten handelt, die sowohl Männer als auch Frauen betreffen, ist die Vorsorge so wichtig. Denn je eher die Fettstoffwechselstörungen erkannt werden, desto besser die Behandlungsmöglichkeiten.

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