Home » Gesundheit & Medizin

Fettabsaugen ist ein chirurgischer Eingriff

am 24. Dezember 2008

Gewichtszunahme ist ein Problem unserer Gesellschaft. Schon Kinder und Jugendliche sind heutzutage oft übergewichtig, sie essen zu viel und zu fetthaltig und bewegen sich zu wenig. Viele Betroffene empfinden ihren Körperfettanteil als so dramatisch, dass für sie das Fettabsaugen der letzte Ausweg erscheint. Eine Diät oder andere bewährte Methoden zur Gewichtsabnahme schließen einige Dickleibige von Anfang an aus, bei anderen helfen diese Methoden auch nicht den Fettanteil in den Zellen wirksam zu verringern. Zu lange müssten sie auf den erwünschten Erfolg warten, der Weg zum Traumziel Schlanksein und Schlankbleiben scheint zu steinig und unüberwindbar. Stattdessen unterziehen sich immer mehr Betroffene einem schönheitschirurgischen Eingriff und lassen überschüssiges Fett einfach absaugen. Der Operateur sticht zu diesem Zweck mit einer Nadel in die entsprechenden Körperregionen und saugt das Fett ab. Mit nur wenigen Eingriffen dieser Art verschwinden Rettungsringe, Bierbäuche und Co. innerhalb kürzester Zeit. Je nach dem wie ausgeprägt die Fettleibigkeit an der behandelten Stelle bleibt, müssen Patienten mit ausgeprägten Hautauffälligkeiten rechnen. Die Haut, die wenige Augenblicke noch straff mit einem Fettpolster hinterlegt war, hängt dann meistens schlaff und kraftlos wie ein Hautlappen herunter. Da es sich bei Fettabsaugungen, die in der Fachsprache auch Liposuktion genannt werden um einen schönheitschirurgischen Einsatz handelt, ist dieser erst ab einem Alter von 18 Jahren zugelassen. Das Fettabsaugen wird in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Der Eingriff als solcher ist in den meisten Fällen Routine und birgt die üblichen Risiken, die es bei jeder Operation gibt. Bis auf wenige Ausnahmen erfolgen Fettabsaugungen ambulant.