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Einrisse am Mund können verschiedene Ursachen haben

am 11. Januar 2009

Während der Wintermonate ist trockene Haut bei vielen Menschen an der Tagesordnung. Ob an den Händen, den Beinen, im Gesicht: je nach Veranlagung und Empfindlichkeit macht der Wechsel zwischen kalter Außenluft und trockener Heizungsluft unsere Haut trocken und rissig. Bei einigen zeigt sich dies auch durch Einrisse am Mund. Fetthaltige Cremes und Lippenpflegeprodukte können hierbei Abhilfe schaffen. Mit solchen Mitteln retten sich viele Nordeuropäer erfolgreich über den Winter. Sind die Einrisse besonders schlimm und sollten die handelsüblichen Mittel nicht mehr weiterhelfen können Ärzte oder Apotheker auch spezielle salben oder Pasten verabreichen. Wer klimabedingt Einrisse am Mund und anderen Körperregionen hat, der hat in der anschließenden warmen Jahreszeit in der Regel keinerlei Probleme. Doch es gibt das Problem rissiger Haut rund um die Mundpartie auch aus anderen Gründen. Dies können beispielsweise Infektionskrankheiten oder auch Nierenprobleme sein. Wer langfristig damit zu tun hat und sich mit fetthaltigen Cremes nicht weiterhelfen kann, sollte deshalb einen Arzt aufsuchen. Denn was so vermeintlich harmlos daher kommt, kann auch einen ernsteren Hintergrund wie etwa einen erhöhten Vitamin-A-Haushalt oder eine noch nicht diagnostizierte Allergie haben. Wie bei allen Krankheitsbildern oder Auffälligkeiten gilt: Man sollte sich und seinen Körper genau beobachten, damit man die Veränderungen seinem Arzt mitteilen kann. Wenn man sich selbst nicht sicher ist, welche Ursache einrisse am Mund haben könnten, sollte im Zweifelsfall immer ein Arzt aufgesucht werden bevor man eine eigene Diagnose stellt. Denn nur so kann man auf Nummer sicher gehen und evtl. schlimmere gesundheitliche Beeinträchtigungen verhindern.