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Diphterie – eine hierzulande eher seltene Krankheit

am 26. Dezember 2008

Die Diphterie zählt zu den Krankheiten, vor denen man sich mittels Impfung schützen kann. In Deutschland ist die Krankheit aus diesem Grund so gut wie eingedämmt, denn die Diphterie-Impfung gehört bereits bei Säuglingen zum Basis-Impfschutz, der im Laufe der Jahre und bis ins Erwachsenenalter hinein immer wieder aufgefrischt werden sollte. Leider haben nicht alle Länder die Diphterie mittels Impfungen in den Griff bekommen. Gerade im osteuropäischen Raum tritt die Krankheit noch häufig auf. Hin und wieder kommt es dazu, dass Reisende aus diesem Ländern den Erreger nach Deutschland einschleppen. Da die Diphterie eine hochgradig ansteckenden Krankheit ist bildet sich zumeist eine kleine Epidemie, die mit Hilfe der hiesigen medizinischen Möglichkeiten jedoch schnell in den Griff bekommen werden kann.

Grundsätzlich ist die Diphterie eine tückische Krankheit, die bis zum Tod führen kann. Betroffen sind dabei stets die Atemwege des Erkrankten. Diese können schlimmstenfalls so zuschwellen, dass es im Falle einer ausbleibenden medizinischen Behandlung bis zum Ersticken kommen kann. Entscheidend bei der Versorgung von Diphteriekranken ist die Behandlung mit einem entsprechendem Gegengift. Ein solches Gegengift unterbindet dann die weitere Ausbreitung des Bakteriums. Je nach Schwere der Krankheit kann die Diphterie bleibende Schäden an Herz und Gehirn verursachen. Da das Impfen in diesem Fall als weitgehend unproblematisch eingestuft ist raten Ärzte dazu, sowohl Kinder und Jugendliche regelmäßig einer Auffrischung zu unterziehen. Das gilt natürlich auch für Erwachsene. Gerade in den Zeiten einer fortschreitenden Globalisierung finden auch immer mehr tot geglaubte Krankheiten den Weg zurück nach Deutschland.