Cholesterin senken
Ein zu hoher Cholesterinspiegel ist eine der häufigsten Ursachen für Gefäßerkrankungen. Die Höhe des Cholesterinspiegels lässt sich anhand einer Blutuntersuchung feststellen. Manche Menschen neigen stärker zu einem hohen Cholesterinspiegel als andere und nicht immer ist ein zu hoher Cholesterinspiegel mit Übergewicht gleichzusetzen. Grundsätzlich wird der Cholesterinspiegel des menschlichen Körpers durch die Nahrungsaufnahme beeinflusst, aber auch die Leber stellt selber Cholesterin her. Mittels einer Blutuntersuchung kann daher festgestellt werden, wie hoch das Risiko des Patienten ist, an einer Gefäßverengung zu erkranken.
Ein zu hoher Cholesterinwert kann einerseits über eine veränderte Ernährung reduziert werden, es gibt aber auch Cholesterin-senkende Medikamente. Menschen, die ein hohes Arterioskleroserisiko wegen eines überhöhten Cholesterinwertes aufweisen, laufen Gefahr, dass sich die Herzkranzgefäße verengen und sie einen Schlaganfall erleiden. Aber auch Nierenschädigungen und Durchblutungsstörungen sind die Folge eines zu hohen Cholesterinwertes. Vor allem in der westeuropäischen Welt leiden viele Menschen an einem zu hohen Cholesterin und in den meisten Fällen sind keine erblichen Faktoren daran schuld sondern eine völlig falsche Ernährung, die viel zu viel Cholesterin enthält.
Bezüglich des Cholesterins lassen sich zwei Arten unterscheiden. Das LDL-Cholesterin ist das schädliche Cholesterin, welches die Gefäßerkrankungen verursacht. Das HDL-Cholesterin ist sozusagen die positive Form des Cholesterins, da dieses sogar eine gewisse Schutzfunktion vor Arterienverkalkungen mit sich bringt. Somit wird bei Untersuchungen darauf geachtet, dass der Wert des LDL-Cholesterins nicht zu hoch ist.
Eine Erhöhung des Cholesterins ist auch häufig mit bestimmten Krankheiten wie z.B. Zuckerkrankheit oder Schilddrüsenunterfunktion verbunden. Darum ist in solchen Fällen häufig eine sehr bewusste Ernährung notwendig, aber auch die Unterstützung mit Cholesterin-senkenden Medikamenten.