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Cholesterin – ein Thema in aller Munde

am 21. Oktober 2008

Beim Thema Cholesterin kann fast jeder mitreden: entweder ist man selbst schon mal auf Cholesterin im Blut getestet worden oder man kennt Freunde oder Verwandte, die unter einem erhöhten Cholesterinspiegel leiden. Das wichtigste bei dieser Erkrankung ist, dass man sie früh erkennt, denn dann kann man gut gegenlenken und die Werte des gefährlichen Low-Density-Lipoprotein-Cholesterins, kurz LDL-Cholesterin, wieder ausgleichen. Daher ist es für Menschen ab einem mittleren Alter durchaus empfehlenswert, die eigenen Cholesterinwerte in regelmäßigen Abständen bestimmen zu lassen. Der Hausarzt ist für diese Untersuchung die richtige Anlaufstelle. Er nimmt dem Patienten im Rahmen dieser Untersuchung Blut ab, dass dann auf seine Fettwerte getestet wird. Was tun, wenn der Cholesterinspiegel erhöht ist. In den meisten Fällen hilft eine gezielte Ernährungsumstellung schon weiter. Das oberste Gebot lautet dabei, die Fettaufnahme mit der Nahrung zu reduzieren. Wie stark diese Reduzierung sein soll oder ob gar ein kompletter Verzicht auf fettenthaltende Nahrungsmittel erforderlich ist, entscheidet der Arzt. Zuviel Cholesterin im Blut hat zur Folge, dass sich Fett schneller in den Gefäßen ablagern kann und langfristig gesehen kann dieser Zustand ernste Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder einen gestörten Stoffwechsel zur Folge haben – diese lassen sich dann unter Umständen nicht mehr so leicht therapieren. Daher ist es sinnvoll, sich immer wieder testen zu lassen. Denn so können sich unter Umständen ernstere Erkrankungen vermeiden lassen. Allgemein gelten erhöhte Cholesterinwerte als Zivilisationskrankheit, denn viele Menschen – gerade in den Industrieländern – nehmen aufgrund des großen Nahrungsangebotes übernatürlich viele Fette mit der Nahrung auf. Ein Großteil aller Patienten mit hohem Cholesterinspiegel sind daher übergewichtig. Erhöhte Fettwerte können aber auch andere Gründe haben: so verursachen einige Medikamente eine vermehrte Fettablagerung in den Gefäßen.