Cellulite-Behandlung – Was tun gegen Orangenhaut?
Wenn die Diagnose Orangehaut lautet, sind viele Betroffene schnell verzweifelt. Denn es hält sich ein hartnäckiges Vorurteil, dass man gegen unschöne Fettablagerungen auf den Oberschenkeln nichts tun kann. Mediziner wiedersprechen jedoch, denn mit neuen Formen der Cellulite-Behandlung lassen sich durchaus Erfolge erzielen, die sich sehen lassen können. Beispielsweise mit der so genannten Mesotherapie, bei der den Betroffenen ein Mix aus Vitaminen, Medikamenten und Aminosäuren in die Hautpartien gespritzt wird. Auch die Endermologie verspricht Erfolge: Bei dieser Therapieform wird mit einer entsprechenden Ansaugvorrichtung ein Vakuum auf der Hautoberfläche erzeugt, wodurch die Blutzirkulation angeregt wird. Um erste Erfolge dieser Methode sehen zu können, sind allerdings gleich mehrere Sitzungen im Kosmetikstudio notwendig. Auch die Fettabsaugung durch einen Schönheitschirurgen kann in einigen Fällen die Lösung des Problems darstellen.
Zumeist sind es Frauen, die von Cellulite betroffen sind, sowohl junge als auch alte schlanke wie füllige. Denn Orangenhaut, wie das Krankheitsbild im Volksmund genannt wird, hat weder mit dem Alter noch mit dem Gewicht zu tun. Anders als Männer neigen Frauen aufgrund ihres Fetthaushaltes eher zu diesen Ablagerungen. Wie stark die Veranlagung dazu im Einzelfall gegeben ist, hängt auch von den individuellen Voraussetzungen. So kann Cellulite beispielsweise genetisch bedingt sein, in anderen Fällen zeigt sie sich während oder nach einer Schwangerschaft.
Wer jedoch lieber auf medizinische Hilfe verzichten möchte oder prophylaktisch mit milden Methoden etwas gegen Cellulite tun möchte, der kann auch mit natürlichen Mitteln etwas bewirken. Es ist nachgewiesen, dass grüner Tee, Löwenzahn, Rosskastanie oder Seetang sich sehr positiv auswirken auf die Blutzirkulation in den entsprechenden Körperregionen auswirken. Viel Bewegung und Sport tun ihr übriges.