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Wie sollte man Wein am besten lagern?

am 30. November 2008

Ein edler Tropfen soll lange haltbar sein und vorzüglich schmecken. Solange Wein gekeltert und getrunken wird, denken die Menschen über seine perfekte Lagerung nach. Unsere Ahnen hatten dafür meist einen Weinkeller, der natürliche klimatische Bedingungen bot.

Heute beginnt alles schon mit dem Transport des Weines, auf den Sie als Verbraucher leider kaum Einfluss haben. Deshalb ist es umso wichtiger, Ihren Weinflaschen bei längerer Lagerung gute Bedingungen zu ermöglichen. Geruchlose und kühle Räume mit konstanten 11 bis 18 Grad sind ideal, doch auch etwas höhere Temperaturen führen zu keinem wesentlichen Qualitätsverlust. Die Reifung des Weines wird dadurch nur beschleunigt, Rotweine haben einen höheren Gehalt an Tannin und vertragen etwas mehr Wärme als Weißweine. Vermeiden Sie extreme und vor allem kurzfristige Temperaturschwankungen und lagern Sie Ihre empfindlichen Weine erschütterungsfrei.

Die Flaschen sollten einen hochwertigen Korkenverschluss haben. Bewahren Sie Ihren Wein liegend oder zumindest schräg auf, damit die Korken elastisch bleiben. Eine fachgerechte Weinlagerung erfolgt in Stahl- oder Plastikregalen, da Holzregale leichter von Korkmotten befallen werden, deren Maden die Korken beschädigen können. Siegellack oder Stearin über den Korken gezogen verbessert dessen Haltbarkeit.

Getönten Glasflaschen ist der Vorzug zu geben, um den Wein vor UV-Licht zu schützen, weil dieses langfristig zu Zersetzungsprozessen führen kann. Eine mittlere Luftfeuchtigkeit ist ideal, denn unter 40 % trocknen die Korken aus und über 75 % verschimmeln die Etiketten.

Sollten Sie jedoch kein Schloss mit historischen Kellerräumen zur Weinlagerung besitzen, bietet der Handel Weinklimaschränke an, deren Anschaffung und Betreibung allerdings etwas preisintensiv ist.
Doch das ist der Genuss allemal wert.

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